
In Bad Laer hat JEnergy® eine Photovoltaikanlage mit 11,96 kWp umgesetzt. 26 vollschwarze, bifaziale Glas-Glas-Module von Jolywood sind nach Süden ausgerichtet. Anders als bei den meisten Einfamilienhäusern liegen die Module nicht auf einem Ziegeldach, sondern aufgeständert auf einem Kies-Flachdach. Zusätzlich sind Module an der Fassade montiert.
Projektdaten auf einen Blick
Standort: Bad Laer, Landkreis Osnabrück
Installierte Leistung: 11,96 kWp
Module: 26 × Jolywood JW-HD108N-R2 mit je 460 W
Bauart: bifaziale Glas-Glas-Module, Full Black
Ausrichtung: Süd
Montage: Aufständerung auf Kies-Flachdach, zusätzlich Fassade
So ergibt sich die Leistung von 11,96 kWp
26 Module × 460 W = 11.960 W = 11,96 kWp
Photovoltaik auf dem Flachdach: Neigung und Richtung frei wählbar
Auf einem Flachdach gibt das Dach keine Richtung vor. Die Module werden auf Gestelle gesetzt, die Neigung und Ausrichtung festlegen. Hier wurde konsequent nach Süden geplant. Das Foto zeigt eine Aufständerung, die mit Betonplatten beschwert ist. Solche Ballastsysteme kommen in der Regel ohne Bohrungen in die Dachabdichtung aus. Vorher muss allerdings die Statik geprüft werden, denn Gestell und Ballast bringen zusätzliches Gewicht aufs Dach.
Wichtig sind außerdem die Abstände zwischen den Modulreihen. Stehen sie zu eng, verschatten sie sich bei tiefer Sonne gegenseitig. Steht man zu weit, verschenkt man Fläche.
Hier lohnt sich bifazial wirklich
Bifaziale Module nutzen auch Licht, das auf die Rückseite fällt. Auf einem Schrägdach bringt das wenig, weil die Module dicht auf dem Dach liegen. Auf einem aufgeständerten Flachdach mit hellem Kies sieht das anders aus: Zwischen Modul und Dach ist Luft, und der Kies reflektiert Licht auf die Rückseite. Wie groß der Zusatzertrag ist, hängt von Höhe, Untergrund und Wetter ab, aber genau für diesen Einsatz sind bifaziale Module gemacht.
Zusätzliche Fläche an der Fassade
Auf dem Foto sind außerdem Module an der Hauswand zu sehen. Senkrecht montierte Module erzeugen übers Jahr weniger als geneigte, sind aber im Winter interessant: Die Sonne steht dann tief und trifft die Fassade steiler. Wer die Dachfläche ausgeschöpft hat, gewinnt so zusätzliche Leistung.
Was bringen 11,96 kWp im Jahr?
Ein Messwert liegt noch nicht vor. Als grober Richtwert erzeugt eine gut nach Süden ausgerichtete Anlage im Nordwesten etwa 850 bis 950 kWh pro kWp und Jahr, senkrechte Fassadenmodule etwas weniger. Für diese Anlage sind grob 10.000 bis 11.000 kWh pro Jahr realistisch. Das ist eine Größenordnung, bei der sich ein Batteriespeicher oder ein Energiemanagement mit Wärmepumpe oder E-Auto besonders lohnen kann.
Photovoltaik in Bad Laer
Bad Laer liegt im Südkreis Osnabrück, nicht weit von unserem Standort in Bad Iburg. Mehr zu unseren Projekten und Leistungen vor Ort finden Sie auf der Seite Photovoltaik in Bad Laer.
Häufige Fragen zur Flachdach-Anlage in Bad Laer
Muss für eine Flachdach-Anlage das Dach angebohrt werden?
Nicht unbedingt. Ballastsysteme werden mit Gewichten wie Betonplatten gesichert. Ob das Dach die zusätzliche Last trägt, wird vorab geprüft.
Welche Ausrichtung ist auf dem Flachdach am besten?
Süd bringt pro Modul den höchsten Ertrag. Ost-West-Aufständerung passt mehr Module auf die Fläche und verteilt die Erzeugung über den Tag. Die Wahl hängt von Fläche und Verbrauch ab.
Lohnen sich Module an der Fassade?
Sie erzeugen übers Jahr weniger als Dachmodule, liefern aber im Winter vergleichsweise gut. Sinnvoll sind sie vor allem, wenn das Dach bereits voll belegt ist.
Flachdach oder Fassade prüfen lassen
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