
In Ostbevern im Münsterland hat JEnergy® eine Photovoltaikanlage mit 7,36 kWp installiert. 16 vollschwarze Glas-Glas-Module von Jolywood liegen auf der Ost- und Westseite eines Satteldachs. Das Besondere: Das Dach ist kleinteilig. Gaube, zwei Schornsteine und Dachflächenfenster müssen bei der Belegung berücksichtigt werden.
Projektdaten auf einen Blick
Standort: Ostbevern, Kreis Warendorf (Münsterland, NRW)
Installierte Leistung: 7,36 kWp
Module: 16 × Jolywood JW-HD108N-R2 mit je 460 W
Bauart: bifaziale Glas-Glas-Module, Full Black
Dachflächen: Ost und West
Dach: Ziegeldach mit Gaube, Schornsteinen und Dachfenstern
So ergibt sich die Leistung von 7,36 kWp
16 Module × 460 W = 7.360 W = 7,36 kWp
Kleinteiliges Dach: Hier entscheidet die Planung
Viele Häuser haben kein großes, freies Süddach. Gauben, Schornsteine und Fenster zerschneiden die Fläche. Genau hier zeigt sich, ob eine Anlage durchdacht geplant ist. Auf diesem Dach wurden die Module in mehrere Felder aufgeteilt: links und rechts der Gaube und zusätzlich auf dem Dach der Gaube selbst.
Wichtig bei solchen Dächern sind drei Punkte: genug Abstand zu Schornsteinen, damit Wartung und Kehrarbeiten möglich bleiben, die Verschattung durch Schornstein und Gaube im Tagesverlauf und eine Verschaltung, bei der ein teilweise verschattetes Modulfeld nicht die ganze Anlage ausbremst.
Ost-West: Strom vom Morgen bis zum Abend
Die Ostseite produziert vormittags, die Westseite nachmittags und am frühen Abend. Die Mittagsspitze ist flacher als bei einem Süddach, dafür kommt über einen längeren Zeitraum Strom vom Dach. Für Haushalte, die morgens und abends viel verbrauchen, passt das gut. Ein ausführlicheres Beispiel zeigt unsere 12,42-kWp-Ost-West-Anlage in Georgsmarienhütte.
Was bringen 7,36 kWp im Jahr?
Ein gemessener Jahresertrag liegt noch nicht vor. Als grober Richtwert liefern Ost- und Westflächen im Nordwesten Deutschlands etwa 750 bis 850 kWh pro kWp und Jahr. Für diese Anlage wären das grob 5.500 bis 6.300 kWh. Das deckt den Jahresverbrauch eines typischen Familienhaushalts rechnerisch mehr als ab.
Bifazial auf dem Schrägdach: ehrlich eingeordnet
Bifaziale Module können auch über die Rückseite Licht aufnehmen. Auf einem geneigten Ziegeldach liegen sie aber nah am Dach, die Rückseite bekommt kaum Licht. Der Mehrertrag ist hier also gering. Der eigentliche Vorteil der Glas-Glas-Bauweise ist die robuste Konstruktion mit Glas auf beiden Seiten.
Häufige Fragen zur Anlage in Ostbevern
Lohnt sich Photovoltaik auf einem Dach mit Gaube?
Ja, wenn die Flächen sauber geplant werden. Oft lassen sich mehrere kleinere Felder belegen, manchmal sogar das Gaubendach. Entscheidend ist, wie viel unverschattete Fläche übrig bleibt.
Was ist bei Schornsteinen zu beachten?
Schornsteine werfen Schatten und müssen zugänglich bleiben. Deshalb plant man Abstände ein und prüft, zu welchen Tageszeiten welche Module verschattet werden.
Ist Ost-West besser als Süd?
Pro Modul liefert Süd meist mehr. Ost-West verteilt die Erzeugung aber besser über den Tag und nutzt beide Dachseiten. Was besser passt, hängt vom Dach und vom eigenen Verbrauch ab.
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Ihr Dach hat Gauben, Fenster oder Schornsteine und Sie sind unsicher, ob sich Photovoltaik lohnt? Kontaktieren Sie uns. Wir schauen uns die Flächen an und sagen Ihnen, welche Belegung sinnvoll ist.
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