12,42 kWp Photovoltaikanlage in Georgsmarienhütte mit Ost-West-Ausrichtung

27 bifaziale Jolywood JW-HD108N-R2 Glas-Glas-Module mit jeweils 460 W nutzen die Ost- und Westseite des Daches für die Solarstromerzeugung.

Photovoltaikanlage in Georgsmarienhütte mit 27 vollschwarzen Jolywood-Modulen auf der Ost- und Westseite.

12,42 kWp Photovoltaikanlage in Georgsmarienhütte: Ost- und Westseite sinnvoll nutzen

Eine Photovoltaikanlage muss nicht ausschließlich auf einer südlich ausgerichteten Dachfläche installiert werden. Auch die Kombination aus Ost- und Westseite kann interessante Voraussetzungen für die eigene Stromversorgung schaffen. Bei einem Projekt in Georgsmarienhütte wurden insgesamt 27 Jolywood-Solarmodule mit jeweils 460 W auf beiden Dachseiten verbaut. Die installierte Generatorleistung beträgt 12,42 kWp.

Zum Einsatz kommen bifaziale Glas-Glas-Module vom Typ JW-HD108N-R2 in der vollschwarzen Ausführung Full Black. Die Besonderheit dieses Projekts liegt in der Nutzung zweier entgegengesetzter Dachrichtungen. Dadurch stellt sich vor allem die Frage, wie sich die Ausrichtung auf den zeitlichen Verlauf der Solarstromerzeugung auswirken kann.

Die wichtigsten Projektdaten im Überblick

  • Standort: Georgsmarienhütte, Landkreis Osnabrück

  • Installierte Leistung: 12,42 kWp

  • Modulanzahl: 27 Solarmodule

  • Hersteller: Jolywood

  • Modultyp: JW-HD108N-R2

  • Leistung je Modul: 460 W

  • Modultechnologie: Bifazial

  • Modulaufbau: Glas-Glas

  • Modulausführung: Full Black, vollschwarz

  • Dachausrichtung: Ost und West

  • Wechselrichter: Nicht dokumentiert

  • Batteriespeicher: Nicht dokumentiert

  • Tatsächlicher Jahresertrag: Nicht dokumentiert

12,42 kWp aus 27 Jolywood-Modulen

Die installierte Leistung lässt sich anhand der Modulanzahl und der Nennleistung jedes einzelnen Moduls nachvollziehen:

27 × 460 W = 12.420 W = 12,42 kWp

Kilowattpeak bezeichnet die Spitzenleistung eines Photovoltaikgenerators unter standardisierten Testbedingungen. Der Wert beschreibt die installierte Leistung der Module, nicht die Strommenge, die im täglichen Betrieb tatsächlich erzeugt wird.

Die reale Leistung hängt unter anderem von der Sonneneinstrahlung, der Modultemperatur, möglichen Verschattungen und der technischen Auslegung der Anlage ab. Auch die Dachneigung beeinflusst, wie gut die vorhandene Fläche Sonnenlicht aufnehmen kann.

Mit 12,42 kWp verfügt das Projekt in Georgsmarienhütte über eine entsprechend dimensionierte Modulleistung. Welcher Jahresertrag damit erreicht wird und wie viel Strom der Haushalt direkt nutzen kann, lässt sich aus den bisher bekannten Daten nicht zuverlässig ableiten.

Ost-West-Ausrichtung: Stromerzeugung über einen längeren Tagesverlauf

Der entscheidende Unterschied zu einer reinen Südausrichtung liegt im zeitlichen Verlauf der Stromproduktion.

Eine nach Osten ausgerichtete Dachfläche erhält typischerweise am Vormittag besonders günstige Einstrahlungsbedingungen. Auf einer nach Westen ausgerichteten Fläche liegt der Schwerpunkt dagegen eher am Nachmittag. Werden beide Seiten für Photovoltaik genutzt, kann sich die Stromerzeugung über einen größeren Teil des Tages verteilen.

Für Hausbesitzer ist das besonders dann interessant, wenn der Strombedarf nicht ausschließlich rund um die Mittagszeit anfällt. Morgens werden beispielsweise Kaffeeautomaten, Küchengeräte oder andere elektrische Verbraucher genutzt. Am Nachmittag und Abend kommen weitere Geräte hinzu. Eine über den Tag verteilte Solarstromerzeugung kann besser zu diesem Verbrauchsprofil passen als eine stark auf die Mittagsstunden konzentrierte Produktion.

Entscheidend ist jedoch die tatsächliche Nutzung im Haushalt. Eine breitere Verteilung der Erzeugung bedeutet nicht automatisch einen höheren Jahresertrag oder niedrigere Stromkosten. Wie gut das System zum Bedarf passt, hängt von der Dachneigung, den konkreten Einstrahlungsbedingungen und dem zeitlichen Verbrauchsverhalten ab.

Für das Projekt in Georgsmarienhütte ist die Belegung der Ost- und Westseite bestätigt. Wie viele der 27 Module auf jeder Seite montiert wurden, ist nicht dokumentiert. Deshalb lässt sich die jeweilige Leistung der beiden Dachflächen nicht gesondert berechnen.

Bifaziale Glas-Glas-Module: Welche Rolle spielt die Rückseite?

Bei der Anlage wurden Jolywood JW-HD108N-R2 Module mit jeweils 460 W eingesetzt. Neben der Nennleistung sind der bifaziale Aufbau und die Glas-Glas-Konstruktion relevante Merkmale.

Bifaziale Solarmodule können Licht sowohl auf der Vorderseite als auch auf der Rückseite zur Stromerzeugung nutzen. Licht kann die Rückseite beispielsweise über Reflexionen an hellen Oberflächen erreichen. Wie viel zusätzliche Energie dadurch entsteht, hängt von der tatsächlichen rückseitigen Einstrahlung und den Installationsbedingungen ab.

Bei einer dachnahen Montage ist die Rückseite häufig nur eingeschränkt beleuchtet. Deshalb lässt sich aus der Bezeichnung „bifazial“ allein kein bestimmter Mehrertrag ableiten.

Der Glas-Glas-Aufbau bezeichnet die Konstruktion mit Glas auf beiden Seiten des Moduls. Die Solarzellen liegen zwischen diesen äußeren Schichten. Welche konkreten Vorteile sich daraus für die gesamte Anlage ergeben, muss anhand der technischen Daten und der jeweiligen Betriebsbedingungen beurteilt werden.

In Georgsmarienhütte kommt diese Modulbauweise sowohl auf der Ost- als auch auf der Westseite zum Einsatz. Die Kombination mit der Vollschwarz-Ausführung verbindet die dokumentierten technischen Eigenschaften mit einer einheitlichen Gestaltung der Modulflächen.

Full Black: Einheitliche Optik auf beiden Dachseiten

Bei Photovoltaikanlagen auf Wohngebäuden zählt neben der Stromerzeugung häufig auch das Erscheinungsbild. Vollschwarze Module können eine optisch geschlossene Fläche schaffen und sich je nach Dacheindeckung dezent in die Architektur integrieren.

Für dieses Projekt wurden 27 Module in der Ausführung Jolywood Full Black verwendet. Da die Anlage auf zwei Dachseiten verteilt ist, müssen bei der Gestaltung beide Flächen berücksichtigt werden.

Die tatsächliche optische Wirkung hängt unter anderem von der Dachform, den Abständen zwischen den Modulen, der Dacheindeckung und der Anordnung ab. Genauere Angaben zu diesen Details liegen für die Anlage in Georgsmarienhütte nicht vor.

Bestätigt ist die durchgängige Vollschwarz-Ausführung der installierten Module. Weitergehende Aussagen zur konkreten Dachgestaltung wären ohne zusätzliche Projektinformationen nicht belastbar.

Wechselrichter und Batteriespeicher: Was lässt sich ergänzen?

Für die Nutzung des erzeugten Solarstroms ist neben den Modulen die elektrische Auslegung entscheidend. Ein Wechselrichter wandelt den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um, der im Haushalt genutzt werden kann.

Bei einer Ost-West-Anlage muss die Verschaltung auf die unterschiedlichen Einstrahlungsbedingungen der beiden Dachflächen abgestimmt werden. Welche Wechselrichterlösung und welche elektrische Verschaltung in diesem Projekt verwendet wurden, ist nicht bekannt.

Auch ein Batteriespeicher ist in den vorliegenden Projektdaten nicht aufgeführt. Ein Speicher kann grundsätzlich überschüssigen Solarstrom aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt für den Eigenverbrauch bereitstellen. Ob er sinnvoll ist, hängt unter anderem davon ab, wie viel Strom tagsüber direkt genutzt wird und wie hoch der verbleibende Bedarf am Abend und in der Nacht ist.

Weitere Informationen zu Photovoltaikanlagen und Solarlösungen von JEnergy sowie zur individuellen Photovoltaik-Planung und Projektierung helfen bei der Einordnung solcher Fragen.

Photovoltaik in Georgsmarienhütte: Das Dach gibt die Richtung vor

Georgsmarienhütte liegt im Osnabrücker Land. Welche Photovoltaiklösung für ein Haus in dieser Region geeignet ist, hängt in erster Linie von den individuellen Gegebenheiten des Gebäudes ab.

Nicht jedes Dach bietet eine große zusammenhängende Südfläche. Je nach Gebäude können Ost- und Westseite zusätzliche nutzbare Fläche bereitstellen. Bei der Planung müssen dann beide Dachrichtungen, ihre Neigung und mögliche Verschattungen gemeinsam bewertet werden.

Ebenso wichtig ist der Strombedarf. Haushalte mit Verbrauch am Vormittag und am späten Nachmittag können von einer zeitlich breiter verteilten Stromerzeugung profitieren. Bei einem hohen Verbrauch während der Mittagsstunden kann die Bewertung anders ausfallen. Eine belastbare Einschätzung erfordert deshalb neben den Dachinformationen auch ein Verständnis des täglichen und jährlichen Stromverbrauchs.

Weitere Informationen zu regionalen Projekten und Angeboten finden Interessierte auf der Seite für Photovoltaik in Georgsmarienhütte.

FAQ zur 12,42-kWp-Photovoltaikanlage in Georgsmarienhütte

Wie ergibt sich die installierte Leistung von 12,42 kWp?

Die Anlage besteht aus 27 Solarmodulen mit jeweils 460 W Nennleistung. Multipliziert ergibt sich eine Gesamtleistung von 12.420 W beziehungsweise 12,42 kWp.

Welche Vorteile kann eine Ost-West-Ausrichtung bieten?

Die Ostseite kann vor allem am Vormittag und die Westseite vor allem am Nachmittag zur Stromerzeugung beitragen. Dadurch lässt sich die Produktion potenziell über einen längeren Tagesverlauf verteilen. Ob dies den Eigenverbrauch verbessert, hängt vom tatsächlichen Strombedarf ab.

Erzeugt eine Ost-West-Anlage mehr Strom als eine Südanlage?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Der Jahresertrag hängt von der Dachneigung, der genauen Ausrichtung, dem Standort, der Verschattung und weiteren technischen Bedingungen ab. Eine Ost-West-Anlage kann den Erzeugungsverlauf verbreitern, während eine optimal ausgerichtete Südanlage häufig günstige Bedingungen für einen hohen Jahresertrag bietet.

Wie viele Module befinden sich auf der Ostseite und wie viele auf der Westseite?

Insgesamt wurden 27 Module auf der Ost- und Westseite installiert. Die genaue Verteilung auf die beiden Dachflächen ist nicht dokumentiert. Eine Aufteilung der installierten Leistung auf die einzelnen Seiten lässt sich daher nicht zuverlässig angeben.

Ist bei der Anlage ein Batteriespeicher vorhanden?

Ein Batteriespeicher wird in den verfügbaren Projektdaten nicht genannt. Ob einer installiert wurde, lässt sich deshalb nicht bestätigen. Grundsätzlich kann ein Speicher Solarstrom für Zeiten mit geringer oder fehlender Erzeugung verfügbar machen.

Wie lässt sich der Eigenverbrauch einer Ost-West-Anlage verbessern?

Ein Ansatz besteht darin, geeignete Verbraucher möglichst dann zu nutzen, wenn Solarstrom erzeugt wird. Programmierbare Haushaltsgeräte oder ein intelligentes Energiemanagement können dabei helfen. Ob zusätzlich ein Speicher sinnvoll ist, hängt vom Stromverbrauch und vom tatsächlichen Erzeugungsprofil ab.

Fazit: Zwei Dachseiten für eine breiter verteilte Stromerzeugung

Die Photovoltaikanlage in Georgsmarienhütte umfasst 27 vollschwarze Jolywood JW-HD108N-R2 Glas-Glas-Module mit jeweils 460 W. Zusammen erreichen sie eine installierte Leistung von 12,42 kWp und nutzen sowohl die Ost- als auch die Westseite des Daches.

Die Besonderheit liegt in der Ausrichtung auf zwei Dachseiten: Sie kann dazu beitragen, die Solarstromerzeugung zeitlich breiter zu verteilen. Wie gut das zum Verbrauch des jeweiligen Haushalts passt, sollte anhand der konkreten Dachbedingungen und des individuellen Strombedarfs beurteilt werden.

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