
In Cloppenburg hat JEnergy® eine Photovoltaikanlage mit 8,37 kWp auf einem Einfamilienhaus mit Ziegeldach installiert. 18 vollschwarze Module von JA Solar verteilen sich auf zwei Dachflächen: die Ostseite und die Südseite. Damit nutzt die Anlage nicht nur die klassische Südfläche, sondern holt sich auch die Morgensonne.
Projektdaten auf einen Blick
Standort: Cloppenburg, Oldenburger Münsterland (Niedersachsen)
Installierte Leistung: 8,37 kWp
Module: 18 × JA Solar JAM54D40-465/LB mit je 465 W
Optik: Full Black, vollschwarz
Dachflächen: Ost und Süd
Dach: geneigtes Ziegeldach
So ergibt sich die Leistung von 8,37 kWp
18 Module × 465 W = 8.370 W = 8,37 kWp
Kilowattpeak beschreibt die Nennleistung der Module unter Testbedingungen. Wie viel Strom das Dach tatsächlich liefert, hängt von Neigung, Ausrichtung, Verschattung und Wetter ab.
Warum Ost plus Süd mehr bringt als nur eine Seite
Die Südseite liefert über die Mittagszeit die höchste Leistung. Die Ostseite fängt schon früh am Morgen an zu produzieren. Zusammen verteilt sich die Erzeugung auf einen längeren Teil des Tages.
Das passt zu einem typischen Familienalltag: Kaffeemaschine, Frühstück, Spülmaschine und Homeoffice laufen oft am Vormittag. Strom, der genau dann vom Dach kommt, muss nicht teuer aus dem Netz gekauft werden. Gleichzeitig ist die Ostfläche eine zusätzliche Fläche, die sonst ungenutzt bliebe.
Was bringen 8,37 kWp im Jahr?
Ein gemessener Jahresertrag liegt für diese Anlage noch nicht vor. Als grober Richtwert: In Norddeutschland erzeugt ein gut nach Süden ausgerichtetes Dach etwa 850 bis 950 kWh pro kWp und Jahr, eine Ostfläche meist etwas weniger. Für 8,37 kWp mit Ost-Süd-Belegung kann man daher mit grob 6.800 bis 7.500 kWh im Jahr rechnen.
Zum Vergleich: Ein Vierpersonenhaushalt verbraucht häufig um die 4.000 kWh Strom im Jahr. Die Anlage erzeugt also deutlich mehr, als ein normaler Haushalt direkt verbraucht. Wer den Überschuss nicht nur einspeisen will, sollte über einen Batteriespeicher oder eine Wallbox nachdenken. Ob sich ein Speicher rechnet, erklären wir in unserem Ratgeber Lohnt sich ein Stromspeicher?.
Vollschwarze Module auf dunklem Ziegeldach
Die Full-Black-Module haben schwarze Rahmen und eine schwarze Rückseitenfolie. Auf dem dunklen Ziegeldach wirken die Modulfelder dadurch ruhig und geschlossen. Dachflächenfenster bleiben frei, die Module werden um sie herum gesetzt. So bleibt das Dach optisch stimmig und alles bleibt zugänglich.
Photovoltaik in Cloppenburg und im Oldenburger Münsterland
JEnergy® sitzt in Bad Iburg und Osnabrück, plant und montiert aber auch Anlagen außerhalb des Osnabrücker Landes, wie hier in Cloppenburg. Vom ersten Dach-Check über die Planung bis zur Montage kommt alles aus einer Hand.
Häufige Fragen zur Anlage in Cloppenburg
Ist Ost-Süd schlechter als ein reines Süddach?
Pro Modul liefert die Ostseite etwas weniger als die Südseite. Dafür gibt es mehr nutzbare Fläche und eine längere Erzeugung über den Tag. Für den Eigenverbrauch ist diese Verteilung oft sogar ein Vorteil.
Braucht eine 8-kWp-Anlage einen Speicher?
Nicht zwingend. Wenn tagsüber wenig Strom verbraucht wird, geht ohne Speicher ein großer Teil ins Netz. Ein Speicher lohnt sich vor allem bei hohem Abendverbrauch, Wärmepumpe oder E-Auto.
Reicht die Leistung für ein E-Auto?
Bei grob 7.000 kWh Jahresertrag bleibt nach dem Haushaltsverbrauch rechnerisch Strom für mehrere tausend Kilometer übrig. Entscheidend ist, dass das Auto dann lädt, wenn die Sonne scheint, zum Beispiel mit Überschussladen.
Ihr Dach in Cloppenburg prüfen lassen
Sie überlegen, ob sich Ihr Dach für Photovoltaik eignet, auch wenn es keine reine Südseite hat? Sprechen Sie uns an. Wir prüfen Dachflächen, Verbrauch und sinnvolle Erweiterungen und sagen Ihnen ehrlich, was sich lohnt.
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