
29,9 kWp Photovoltaikanlage in Beckum: 65 Jolywood-Module auf der Südseite
Eine Photovoltaikanlage mit 29,9 kWp installierter Leistung wurde in Beckum realisiert. Zum Einsatz kamen 65 Solarmodule des Typs Jolywood JW-HD108N-R2 mit jeweils 460 W. Alle Module wurden auf der Südseite installiert. Neben der Anlagengröße ist vor allem die Kombination aus bifazialer Zelltechnologie, Glas-Glas-Aufbau und südlicher Ausrichtung interessant.
Für Hausbesitzer in Beckum und im Kreis Warendorf zeigt das Projekt, welche technischen Aspekte bei der Planung einer Photovoltaikanlage eine Rolle spielen und weshalb nicht allein die Nennleistung über den tatsächlichen Stromertrag entscheidet.
Projekt-Fakten im Überblick
Standort: Beckum, Nordrhein-Westfalen
Anlagentyp: Photovoltaikanlage
Installierte Leistung: 29,9 kWp
Modulanzahl: 65
Modulhersteller: Jolywood
Modultyp: JW-HD108N-R2
Nennleistung pro Modul: 460 W
Modultechnologie: Bifaziale Glas-Glas-Module
Moduldesign: Full Black, vollschwarz
Ausrichtung: Südseite
Wechselrichter: Nicht angegeben
Batteriespeicher: Nicht angegeben
Jahresertrag und Eigenverbrauch: Nicht dokumentiert
29,9 kWp: Was die Anlagengröße konkret bedeutet
Die installierte Leistung ergibt sich unmittelbar aus der Anzahl der Module und ihrer jeweiligen Nennleistung:
65 Module × 460 W = 29.900 W = 29,9 kWp
Die Angabe in Kilowattpeak bezeichnet die elektrische Spitzenleistung des Solargenerators unter standardisierten Testbedingungen. Sie beschreibt also die Nennleistung der installierten Module, nicht die Leistung, die zu jeder Tageszeit tatsächlich zur Verfügung steht.
Im laufenden Betrieb schwankt die erzeugte Leistung abhängig von der Sonneneinstrahlung, der Modultemperatur, möglichen Verschattungen und weiteren Umgebungsbedingungen. Auch die Auslegung des Wechselrichters beeinflusst, wie die erzeugte Gleichstromleistung in nutzbaren Wechselstrom umgewandelt wird.
Mit 29,9 kWp verfügt die Anlage in Beckum über eine beachtliche installierte Generatorleistung. Welcher jährliche Stromertrag damit erreicht wird, lässt sich allein aus diesem Wert jedoch nicht zuverlässig ableiten. Dafür wären unter anderem die genaue Dachneigung, die örtlichen Einstrahlungsbedingungen, mögliche Verschattungen und die technische Auslegung des Gesamtsystems erforderlich.
Warum die Südausrichtung für die Stromerzeugung interessant ist
Alle 65 Module wurden auf der Südseite installiert. In Deutschland erhält eine nach Süden ausgerichtete Dachfläche bei geeigneter Dachneigung typischerweise besonders viel direkte Sonneneinstrahlung über den Tagesverlauf hinweg.
Das kann insbesondere für Haushalte interessant sein, die einen Teil ihres Stroms tagsüber verbrauchen. Elektrische Geräte, Waschmaschine oder Geschirrspüler können beispielsweise dann betrieben werden, wenn die Anlage ausreichend Strom erzeugt. Voraussetzung ist, dass sich der Verbrauch zeitlich entsprechend organisieren lässt.
Die Himmelsrichtung allein bestimmt den Ertrag allerdings nicht. Eine südlich ausgerichtete Dachfläche kann bei ungünstiger Neigung oder stärkerer Verschattung hinter den Erwartungen zurückbleiben. Umgekehrt können auch Ost- und Westdächer gute Voraussetzungen für die eigene Stromversorgung bieten, wenn die Erzeugung besser zum individuellen Verbrauch passt.
Für das konkrete Projekt in Beckum ist die südliche Ausrichtung bestätigt. Angaben zur Dachneigung, zur Verschattung oder zu einem gemessenen Ertrag liegen nicht vor. Deshalb wäre eine konkrete Ertragsprognose an dieser Stelle nicht belastbar.
Jolywood JW-HD108N-R2: Bifaziale Glas-Glas-Technologie
Bei der Anlage wurden 65 Jolywood-Module des Typs JW-HD108N-R2 in der 460-W-Ausführung eingesetzt. Die Modulreihe basiert auf N-Typ-Zelltechnologie und ist als bifaziales Glas-Glas-Modul ausgeführt.
Der Begriff „bifazial“ bedeutet, dass die Solarzellen Licht sowohl von der Vorderseite als auch von der Rückseite zur Stromerzeugung nutzen können. Die Rückseite kann dabei zusätzliches Licht aufnehmen, das beispielsweise von hellen Oberflächen reflektiert wird. Wie groß dieser zusätzliche Beitrag ausfällt, hängt stark von den jeweiligen Installationsbedingungen ab.
Bei einer typischen Dachanlage sind die Module in geringem Abstand zur Dachfläche montiert. Dadurch erreicht häufig vergleichsweise wenig Licht die Rückseite. Der bifaziale Aufbau bedeutet deshalb nicht automatisch, dass eine festgelegte zusätzliche Strommenge erzeugt wird.
Die Glas-Glas-Konstruktion bezeichnet den Aufbau des Moduls mit Glas auf Vorder- und Rückseite. Zusammen mit der N-Typ-Zelltechnologie gehört sie zu den technischen Eigenschaften der eingesetzten Modulfamilie. Für die Bewertung einer konkreten Anlage bleiben dennoch die vollständigen technischen Daten, die Montagebedingungen und die Auslegung des Gesamtsystems entscheidend.
Auch die vollschwarze Gestaltung ist ein Merkmal des Projekts. Sie ermöglicht eine optisch einheitliche Modulfläche, wobei das Erscheinungsbild je nach Dachmaterial und Gebäudearchitektur unterschiedlich wirkt.
Was bei einer Anlage dieser Größe außerdem wichtig ist
Die Module bilden den Solargenerator. Für die spätere Nutzung des erzeugten Stroms ist jedoch das Zusammenspiel mit den weiteren Anlagenkomponenten entscheidend.
Ein Wechselrichter wandelt den von den Modulen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. Seine Dimensionierung und die elektrische Verschaltung müssen zur installierten Modulleistung sowie zu den jeweiligen technischen Rahmenbedingungen passen. Welche Wechselrichterlösung in Beckum verwendet wurde, ist in den vorliegenden Projektdaten nicht angegeben.
Auch die Frage nach einem Batteriespeicher lässt sich für dieses Projekt nicht abschließend beantworten. Ein Speicher kann überschüssigen Solarstrom aufnehmen und ihn zu einem späteren Zeitpunkt wieder zur Verfügung stellen. Ob sich seine Integration wirtschaftlich lohnt, hängt unter anderem vom Stromverbrauch, von den zeitlichen Verbrauchsmustern, den Investitionskosten und der Speicherauslegung ab.
Ähnliches gilt für eine mögliche Wallbox oder eine elektrische Wärmeerzeugung. Solche Verbraucher können den Eigenverbrauch des Solarstroms beeinflussen. Sie sind jedoch nicht automatisch Bestandteil einer Photovoltaikanlage dieser Größe und wurden für das Projekt in Beckum nicht als installierte Komponenten dokumentiert.
Photovoltaik in Beckum: Warum die individuelle Planung entscheidend ist
Beckum liegt im südlichen Kreis Warendorf im Münsterland. Für Hausbesitzer in der Region ist eine Photovoltaikanlage eine Möglichkeit, einen Teil des benötigten Stroms direkt am eigenen Gebäude zu erzeugen. Wie gut eine konkrete Lösung funktioniert, hängt allerdings von den jeweiligen Standort- und Verbrauchsbedingungen ab.
Vor der Installation sollten deshalb mehrere Fragen geklärt werden: Welche Dachflächen stehen zur Verfügung? Wie sind sie ausgerichtet und geneigt? Gibt es Verschattungen durch Bäume, Nachbargebäude oder Dachaufbauten? Wie hoch ist der Stromverbrauch, und welche größeren Verbraucher könnten zukünftig hinzukommen?
Die 29,9-kWp-Anlage in Beckum liefert mit ihrer dokumentierten Modulausstattung und Südausrichtung konkrete technische Eckdaten. Sie erlaubt jedoch keine pauschalen Aussagen zu Einsparungen, Autarkie oder Amortisationsdauer. Diese Werte müssen für jedes Projekt gesondert ermittelt werden.
Weitere umgesetzte Anlagen und unterschiedliche Photovoltaiklösungen finden Interessierte in den Photovoltaik-Referenzen von JEnergy. Für die Einschätzung einer eigenen Dachfläche können die individuellen Voraussetzungen anschließend über die Kontaktseite von JEnergy besprochen werden.
FAQ zur 29,9-kWp-Photovoltaikanlage in Beckum
Wie ergibt sich die Gesamtleistung von 29,9 kWp?
Die Anlage besteht aus 65 Solarmodulen mit jeweils 460 W Nennleistung. Multipliziert man beide Werte, ergibt sich eine installierte Leistung von 29.900 W beziehungsweise 29,9 kWp.
Welchen Vorteil bietet die Südausrichtung der Module?
Eine Südausrichtung ermöglicht bei geeigneter Dachneigung häufig eine hohe Solarstromerzeugung während der sonnenreichen Tagesstunden. Der tatsächliche Ertrag hängt zusätzlich von Einstrahlung, Verschattung, Modultemperatur und weiteren Anlagenbedingungen ab.
Erzeugen bifaziale Jolywood-Module automatisch mehr Strom?
Nein. Bifaziale Module können zusätzlich Licht auf ihrer Rückseite nutzen. Wie viel zusätzlicher Strom daraus entsteht, hängt insbesondere von der verfügbaren rückseitigen Einstrahlung und den Reflexionseigenschaften der Umgebung ab. Ein bestimmter Mehrertrag lässt sich daraus nicht pauschal ableiten.
Wie viel Strom erzeugt die Anlage in Beckum pro Jahr?
Ein bestätigter Jahresertrag liegt für dieses Projekt nicht vor. Für eine seriöse Schätzung werden unter anderem Dachneigung, Verschattung, lokale Einstrahlungsdaten und die elektrische Auslegung benötigt. Die installierte Leistung von 29,9 kWp allein reicht dafür nicht aus.
Ist bei der Photovoltaikanlage ein Batteriespeicher installiert?
Die verfügbaren Projektdaten nennen 65 Jolywood-Module und deren südliche Ausrichtung, enthalten aber keine bestätigte Angabe zu einem Speicher. Ob ein Batteriespeicher vorhanden ist, lässt sich daher nicht zuverlässig sagen.
Eignet sich eine Photovoltaikanlage mit 29,9 kWp für jedes Wohnhaus?
Nicht automatisch. Entscheidend sind die nutzbare Dachfläche, die Tragfähigkeit und Beschaffenheit des Dachs, die Ausrichtung, mögliche Verschattungen sowie der Strombedarf und die geplante Nutzung. Eine passende Anlagengröße sollte anhand dieser Faktoren individuell ermittelt werden.
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